10. Oktober 2018
Da schwebt über unserer Menschheit die Annahme, dass wenn ein Kind verstirbt - da kein Kind mehr ist - das da auch keine Eltern mehr sind. Vor allem dann, wenn das Kind verstorben ist, noch bevor es das Licht der Welt erblickt hat. Doch das ist nicht wahr! Jedes Kind, egal wie lange es in Mutters Bauch war, egal wann und wie es diesen verlassen hat, einfach jedes Kind macht uns zu Eltern! Und dieses Elternsein hört nicht auf, wenn unser Kind stirbt. Nein. Dann geht es erst richtig los.
21. Januar 2018
Wenn man sein geliebtes Sternenkind verloren hat, ist Angst ein stetiger Begleiter: in der Zeit der Trauer und des Schmerzes, beim erneuten Kinderwunsch, in der Schwangerschaft, vor und während der Geburt, in der ersten Zeit nach der Geburt und manchmal auch darüber hinaus. Viele von uns stört das. Wir finden sie lästig und wollen sie loswerden. Ich möchte euch was anderes sagen: steigt aus dem Ring aus! Hört auf, Angst vor der Angst zu haben!

04. Dezember 2017
Auch wir sind Familie, mit unseren geliebten Sternenkindern im Herzen. Und diese Familienmitglieder fehlen jetzt ganz besonders. Dass der Rest der Familie oft so tut, als wäre nichts gewesen, macht es nicht besser. Ja, es ist das Fest der Liebe. Wo alle ein Stückchen zusammen rücken. Wo vieles unter den Teppich gekehrt wird. Einfach weil jeder Harmonie und Liebe pur erleben möchte. Doch wie soll das gehen, ohne das ein Teil von uns auf der Strecke bleibt?
20. Oktober 2017
Nicht nur wir als Eltern haben unsere geliebten Sternenkinder verloren. Ihre Brüder und Schwestern mussten ebenso ihre Geschwisterchen ziehen lassen. Auch sie werden in einen Trauerprozess hineingeworfen und bedürfen unserer Begleitung. Bieten wir ihnen ein Umfeld des Vertrauens und der Offenheit, so können sie ihre Trauer verarbeiten. Ich zeige Dir, was der Tod für Dein Kind bedeutet, wie es damit umgeht und gebe Dir Tipps, wie Du es in dieser Zeit am besten begleiten kannst.

28. August 2017
Trauer ist an sich ein Tabuthema. Trauer um sein Sternenkind ist an Tabuhaftigkeit kaum zu überschreiten. Der Schmerz, den man als gewordene Eltern ohne Kind im Arm empfindet, ist kaum zu ertragen. Nur die wenigsten rechnen damit, dass der Weg durch die Trauer so lange anhält und von so intensiven Gefühlen begleitet wird. Über die Ordnung hinter dem Chaos Bescheid zu wissen hilft, besser mit der Trauer umzugehen. Nur wenn wir uns erlauben zu trauern, können wir heilen. Es ist der einzige Weg!
29. Juli 2017
Nicht schon wieder! Das kann doch nicht wahr sein. Warum? Warum schon wieder ich? Es machte mich wahnsinnig mir diese Fragen schon wieder stellen zu müssen! Ich dachte ich hätte diesen ganzen Mist hinter mir. Und jetzt ging alles wieder von vorne los. All der alte Schmerz kam wieder hoch. Schon wieder war der Bauch leer. Schon wieder bin ich Sternenmama geworden. Schon wieder war alles nur zum Brechen unfair, ungerecht und sinnlos! Und es tat verdammt nochmal scheiß weh!

19. Juli 2017
Kennst Du sie? Die Angst, die einem das Leben schwer machen will und die Folgeschwangerschaft nicht genießen lässt? Besonders in Schlüssemomenten, wie zum Zeitpunkt des Gehens Deines Sternenkindes, drängt sie sich hervor. Damit Du Deine Schwangerschaft mit Deinem Folgewunder möglichst angstfrei erleben kannst, habe ich Dir hier ein paar handfeste Tipps zusammengetragen, mit denen Du es schaffen kannst Deiner Angst zu begegnen, sie anzunehmen und sie möglichst ins Vertrauen umzukehren.
11. Juli 2017
Warum nur? Warum ist unser Kind von uns gegangen? Warum ist das alles passiert? Es ist komplett unfair! Die Welt ist furchtbar ungerecht! Das Leben total sinnlos! Ja, auch ich war in diesem Loch. Ich war genauso verzweifelt, habe mir diese Fragen gestellt und bin zu diesen vernichtenden Einsichten gekommen. Erst viele Jahre später fand ich die Antwort auf das "Warum?". Das alles ist nicht umsonst passiert. Es hat mich auf etwas gestoßen, worauf ich ohne meine Sternenkinder nie geschaut hätte.

04. Juli 2017
Darf man sich als Mutter fühlen, wenn man eine Fehlgeburt oder Totgeburt hatte? Unser Herz sagt eindeutig "JA", denn wir lieben unser Sternenkind genauso, wie jede andere Mutter ihr Erdenkind auch liebt. Doch die Gesellschaft wertet unseren Verlust ab. Sie tabuisiert das, was uns wiederfahren ist. Unser Baby wird nicht als wirklich angesehen, da es außer uns niemand sonst kannte. Deshalb räume ich jetzt auf und zeige, das auch wir Mütter sind...geboren durch unsere Sternenkinder.
28. Juni 2017
Als ich meine Sternenkinder verlor und zur Sternenmama wurde, veränderte sich mein Verhältnis zur Angst sehr. Sie wurde zu meinem Begleiter Nr. 1 und zu meinem Lebensretter. Nur das ich dies in dem Moment nicht so begreifen konnte. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich die Dienste der Angst nicht mehr benötigte. Sie nervte mich, wurde mir zur Last und machte mir das Leben schwer. Doch wie sagt man das einem Freund, der einem in der schwersten Zeit seines Lebens so treu zur Seite stand?

Mehr anzeigen